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Kaltasphalt kaufen – Sofortreparatur für Schlaglöcher und Aufbrüche

Kaltasphalt ist gebrauchsfertiges Reparaturmischgut aus Splitt und Bitumen, das kalt und direkt aus dem Gebinde verarbeitet wird – ohne Aufheizen, ganzjährig auch bei Nässe und Frost. Gedacht für die punktuelle Instandhaltung von Schlaglöchern, Aufbrüchen und Kanten – nicht für den Vollflächen-Neubau.

Welche Sorte für welchen Fall?

Produkt Wann Verarbeitung Gebinde
REAKTIV ReparaturasphaltStelle muss schnell voll belastbar sein; Arbeit bei Kältewasseraktiviert, nach dem Verdichten sofort belastbar (Endaushärtung ~24 h), bis −5 °C25-kg-Sack · 600-kg-Palette
Kaltasphalt Spezialwirtschaftliche Standard-SchlaglochreparaturEndfestigkeit über den rollenden Verkehr; frostbeständig25-kg-Sack · 600-kg-Palette
ChipFill® (kein Kaltasphalt)stärker beanspruchte Stellen, Kanten und Fugen – dauerhaftthermoplastisch, mit Gasbrenner aufschmelzen (~220 °C), befahrbar in 10–20 Min12-kg-Sack

Körnung & Schichtdicke

Beide Kaltmischgüter gibt es in den Körnungen 0/3, 0/5 und 0/8 mm. Die Einbaudicke richtet sich nach der Körnung und liegt bei rund 2 bis 8 cm je Lage – feine Körnung (0/3) für dünne Schichten und Kanten, gröbere (0/8) für tiefere Ausbrüche. Tiefere Löcher lagenweise einbauen und jede Lage einzeln verdichten.

So wird verarbeitet

  1. Schadstelle von losem Material und Schmutz säubern, tragfähigen Untergrund herstellen.
  2. Material leicht überhöht einfüllen – das gleicht die Verdichtungsschrumpfung aus; bei REAKTIV Wasser zur Aktivierung zugeben.
  3. Gründlich mit Handstampfer, Schnellschlaghammer oder Rüttelplatte verdichten – die Verdichtung ist der wichtigste Arbeitsschritt.
  4. Mit Brechsand oder feinem Splitt abstreuen, damit der frische Asphalt nicht an den Reifen klebt.

Sofort befahrbar – und die ehrliche Erwartung

Nach dem Verdichten ist die Stelle sofort befahrbar. Klassischer Kaltasphalt bleibt in den ersten Tagen unter Schwerlast leicht nachgiebig – das ist normal, die Endfestigkeit stellt sich über den Verkehr ein. Für dauerhaft hochbelastete Flächen wie Wendeplätze, Staplerverkehr oder Kreisverkehre ist Kaltasphalt nicht gedacht; für die großflächige, dauerhafte Sanierung ist Gussasphalt die richtige Wahl. Material für Risse und Fugen finden Sie unter Ausgleichsmasse und Schlämme und Vergussmassen.

Häufig gestellte Fragen zu Kaltmischgut (FAQ)

Kaltasphalt ist ganzjährig verarbeitbar, auch bei Nässe und niedrigen Temperaturen. PHM®-REAKTIV lässt sich bis -5 °C einbauen; bei Frostgefahr unter 0 °C wird es ohne Wasser eingebaut, weil das Aktivierungswasser sonst gefriert. PHM®-Kaltasphalt Spezial ist frostbeständig und auch bei winterlichen Außentemperaturen verarbeitbar – eine vorgewärmte Lagerung erleichtert die Verarbeitung.
Unsere Kaltmischgüter PHM®-REAKTIV und PHM®-Kaltasphalt Spezial kommen als 25-kg-Sack (Sackware) und für größere Mengen als Palette mit 600 kg. Das thermoplastische ChipFill® wird im 12-kg-Sack geliefert. So lässt sich vom einzelnen Schlagloch bis zur Bevorratung ganzer Kolonnen passend bestellen.
Kaltasphalt ist in erster Linie für die Reparatur von Asphaltflächen gemacht und haftet gut auf unterschiedlichen, tragfähigen Untergründen. Auf glattem oder dichtem Beton verbessert ein Haftgrund die Verbindung; für eine dauerhafte Betonsanierung ist ein darauf abgestimmtes Produkt allerdings die bessere Wahl. Wichtig ist in jedem Fall ein sauberer, tragfähiger Untergrund.
Beide Kaltmischgüter gibt es in den Körnungen 0/3, 0/5 und 0/8 mm. Die Körnung richtet sich nach der Einbaudicke; diese liegt bei rund 2 bis 8 cm je Lage – feine Körnung (0/3) für dünne Schichten und Kanten, gröbere (0/8) für tiefere Ausbrüche. Tiefere Löcher werden lagenweise eingebaut und jede Lage einzeln verdichtet.
Das hängt vom Produkt ab: PHM®-REAKTIV härtet durch die Reaktion mit Wasser aus und ist nach dem Verdichten sofort belastbar, die vollständige Aushärtung erfolgt nach etwa 24 Stunden. Der klassische PHM®-Kaltasphalt Spezial verfestigt sich über den rollenden Verkehr und erreicht seine Endfestigkeit je nach Witterung erst nach einigen Wochen bis Monaten.
Die Schadstelle von Staub und losen Teilen säubern, das Mischgut lagenweise und leicht überhöht einbringen und mit Rüttelplatte, Schnellschlaghammer oder durch den rollenden Verkehr verdichten – die Verdichtung ist der wichtigste Schritt. Zum Schluss mit Brechsand abstreuen – bei PHM®-REAKTIV ist das nicht nötig; die Verkehrsfreigabe erfolgt in der Regel sofort nach dem Einbau.
Kaltasphalt ist für die punktuelle Instandhaltung gedacht, nicht für dauerhaft hochbelastete Flächen wie Wendeplätze im Schwerlastverkehr, Logistikflächen mit Staplerverkehr oder Kreisverkehre. Auch für die großflächige, dauerhafte Sanierung ist er nicht die richtige Lösung – dafür eignet sich Gussasphalt. Für kleinere, punktuelle Ausbesserungen bleibt Kaltasphalt die schnelle und wirtschaftliche Wahl.