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Gussasphaltkocher kaufen – fahrbare & stationäre Recyclingkocher für den Straßenbau

Ein Gussasphaltkocher bringt Gussasphalt auf Verarbeitungstemperatur, mischt ihn homogen und transportiert ihn einbaufertig an die Einbaustelle. Weil Gussasphalt hohlraumfrei und ohne Verdichtung heiß eingebaut wird, muss das Mischgut über die gesamte Transport- und Wartezeit gleichmäßig temperiert und in Bewegung gehalten werden: Ein langsam drehendes Rührwerk verhindert Entmischung und Anbacken, die thermostatgeregelte Beheizung hält die Temperatur. Bei phm innotech erhalten Sie robuste Kocher für den Dauereinsatz im Tief- und Straßenbau – vom kompakten Aufbereitungsgerät bis zum leistungsstarken Recyclingkocher, mit Kesselvolumen von rund 100 bis 500 Litern.

Was ist ein Gussasphaltkocher – und wozu das Rührwerk?

Gussasphalt wird heiß verarbeitet – seit 2008 aus Arbeitsschutzgründen temperaturabgesenkt bei maximal 230 °C (früher 250 °C und mehr) – und darf dabei weder auskühlen noch sich entmischen, sonst lässt er sich nicht mehr sauber vergießen. Der Kocher übernimmt drei Aufgaben zugleich: Aufheizen bzw. Warmhalten im isolierten Kessel, ständiges Durchmischen über ein hitzebeständiges Rührwerk und den sicheren Transport zur Baustelle. So bleiben Bitumen und Gesteinskörnung (Sand, Splitt, Steinmehl) dauerhaft gleichmäßig verteilt – die Voraussetzung für eine ebene, dichte Gussasphaltfläche; die Anforderungen an das Mischgut regelt die DIN EN 13108-6. Das passende Material finden Sie unter Gussasphalt für die Fahrbahnsanierung.

Welcher Kocher passt? Beheizung, Antrieb und Kesselgröße

Modell (Kesselvolumen)BeheizungAntrieb (Rührwerk)Einsatz & Stärken
Aufbereitungskocher 100 lGas-Infrarot (11-kg-Propanflasche)Elektrisch, 230 VKleine Sanierungen, Ausbesserungen und schwer zugängliche Stellen; kompakt, wendig, schnell aufgeheizt
Recycling-Kocher 200 lGasbrenner (optional Ölheizung)Diesel (autark) oder elektrisch (230 V)Laufende Reparaturen im kommunalen Tiefbau; Allrounder, Diesel-Ausführung netzunabhängig
Recycling-Kocher 500 lGasbrenner (optional Ölheizung)Diesel (autark)Größere Flächen und Kolonnenbetrieb; hohe, konstante Aufschmelzleistung

Faustregel zur Größe: lieber etwas mehr Volumen als zu wenig – ein leerlaufender Kessel bedeutet Wartezeit für die gesamte Kolonne. Und zur Bauform: Serienmäßig steht der Kocher auf einem Grundrahmen ohne eigene Räder (stationär); mit optionalem Anhänger-Fahrgestell wird er fahrbar und lässt sich direkt an wechselnde Baustellen ziehen.

Recyclingkocher: Gussasphalt und Ausbauasphalt wiederaufbereiten

Unsere Recyclingkocher halten nicht nur frisches Mischgut warm, sondern schmelzen auch erkaltetes Gussasphalt-Material und Ausbauasphalt wieder auf; ebenso lassen sich Aufbruch- und Markierungsmassen aufbereiten. Das spart Material und Entsorgungswege, weil Aufbruchmaterial und Reste weiterverwendet statt entsorgt werden. Der robuste, isolierte Kessel und das kräftige Rührwerk sind auf die höhere Beanspruchung des Recyclingbetriebs ausgelegt.

Gussasphaltkocher, Bitumenkocher, „Teerkocher" – worin der Unterschied liegt

Umgangssprachlich werden Gussasphaltkocher oft Teerkocher genannt – fachlich falsch, denn Teer ist im deutschen Straßenbau seit 1984 nicht mehr zugelassen; verwendet wird bituminöses Material. Abzugrenzen sind sie außerdem von kleinen, tragbaren Bitumen- bzw. Vergussmassekochern (oft nur wenige Liter Inhalt): Diese sind für den Heißverguss einzelner Fugen und Risse gedacht, nicht für das Aufschmelzen und Transportieren größerer Gussasphaltmengen mit Rührwerk. Für Fugenarbeiten finden Sie die passende Vergusstechnik und die zugehörigen Fugenvergussmassen im Sortiment; zum Vorspritzen und für den Schichtenverbund kommt ergänzend eine Bitumenemulsion zum Einsatz.

So arbeitet der Kocher – Schritt für Schritt

  1. Kessel befüllen – mit frischem Gussasphalt oder, beim Recyclingkocher, mit erkaltetem Material bzw. Ausbauasphalt
  2. Auf Verarbeitungstemperatur aufheizen (temperaturabgesenkter Gussasphalt: max. 230 °C), thermostatgeregelt gegen lokales Überhitzen des Bitumens
  3. Rührwerk laufen lassen – es hält das Mischgut homogen und verhindert Entmischung und Anbacken
  4. Warmhalten und Transport – der isolierte Kessel hält die Temperatur bis zur Einbaustelle
  5. Mischgut entnehmen und einbaufertig vergießen
  6. Nach dem Einsatz Kessel und Rührwerk reinigen

Sicherheit, Bedienung und Qualität

Alle Kocher sind für den täglichen Baustelleneinsatz gebaut: geregelte Beheizung mit digitaler bzw. elektronischer Temperatursteuerung gegen lokales Überhitzen des Bitumens, hitzebeständiges Rührwerk in stabiler Lagerung, gut isolierter Kessel für geringe Wärmeverluste und eine einfache Bedienung, die Aufheiz- und Rüstzeiten kurz hält. Bei Fragen zur passenden Kesselgröße oder Befeuerung beraten wir Sie gern.

Häufig gestellte Fragen zu Gussasphaltkocher (FAQ)

Gussasphalt wird heiß verarbeitet – seit 2008 aus Arbeitsschutzgründen temperaturabgesenkt bei maximal 230 °C (früher 250 °C und mehr). Der Kocher muss diese Temperatur über die gesamte Transport- und Wartezeit gleichmäßig halten, ohne das Material zu überhitzen – deshalb die thermostatgesteuerte, geregelte Beheizung. Die Anforderungen an Gussasphalt für Verkehrsflächen regelt die DIN EN 13108-6. Überhitztes oder entmischtes Mischgut lässt sich nicht mehr sauber einbauen, weshalb die gleichmäßige Temperaturführung für die Qualität entscheidend ist.
Das hängt von Einsatzort und Netzverfügbarkeit ab. Propan-Gas (Gas-Infrarot) heizt gleichmäßig, ganz ohne eigenen Kraftstofftank – so beim kompakten Aufbereitungskocher 100 l, der per Gas-Infrarot aus einer 11-kg-Propangasflasche beheizt wird. Diesel (autark) liefert hohe, konstante Aufschmelzleistung ganz ohne Stromanschluss und eignet sich für lange Einsatztage – wie beim Recycling-Kocher 200 l und dem Recycling-Kocher 500 l. Elektrisch (230 V) ist emissionsarm und leise für Werkhöfe und Hallen mit Stromanschluss; der 200 l ist wahlweise elektrisch erhältlich. Wichtig ist bei allen die geregelte Temperatursteuerung, die lokales Überhitzen des Bitumens verhindert.
Das hängt vom Ablauf ab. Stationäre Kocher stehen fest auf dem Werkhof oder in der Mischanlage und werden zentral beschickt. Fahrbare Ausführungen auf Anhänger- oder Fahrgestell bringen den heißen Gussasphalt direkt an die Einbaustelle – das ist die Regel im mobilen Straßenbau. Kurz: Für wechselnde Baustellen, an denen der heiße Gussasphalt direkt gebraucht wird, ist ein fahrbarer Kocher sinnvoll; von einem festen Standort mit zentraler Aufbereitung aus genügt ein stationäres Gerät.
Der Begriff Teerkocher ist historisch, aber fachlich falsch: Teer ist im deutschen Straßenbau seit 1984 wegen seiner gesundheits- und umweltschädlichen Wirkung nicht mehr zugelassen. Verarbeitet wird heute bituminöses Material, also Gussasphalt auf Bitumenbasis. Auch Bezeichnungen wie „Asphaltkocher" oder „Gusskocher" meinen im Straßenbau dasselbe Gerät. Fachlich korrekt ist Gussasphaltkocher bzw. bei entsprechender Ausstattung Recyclingkocher.
Ja. Ein Recyclingkocher hält nicht nur frisches Mischgut warm, sondern schmilzt auch erkaltetes Gussasphalt-Material und Ausbauasphalt wieder auf und bereitet es auf. Neben Gussasphalt lassen sich auch Aufbruch- und Markierungsmassen aufschmelzen – das spart Material und Entsorgungswege. Kessel und Rührwerk sind dabei auf die höhere Beanspruchung des Recyclingbetriebs ausgelegt – etwa beim Recycling-Kocher 200 l.
Ein Gussasphaltkocher ist ein größeres Gerät mit Rührwerk, das Gussasphalt aufschmilzt, homogen hält und transportiert – mit Kesselvolumen von rund 100 bis 500 Litern. Kleine, tragbare Bitumen- bzw. Vergussmassekocher (oft nur wenige Liter) sind dagegen für den Heißverguss einzelner Fugen und Risse gedacht und haben in der Regel kein Transport-Rührwerk. Für Fugenarbeiten passt eher die Vergusstechnik mit den zugehörigen Fugenvergussmassen.
Ein Gussasphaltkocher hält Gussasphalt auf Verarbeitungstemperatur, mischt ihn homogen und transportiert ihn einbaufertig zur Baustelle. Da Gussasphalt hohlraumfrei und ohne Verdichtung heiß eingebaut wird, muss das Mischgut durchgehend temperiert und in Bewegung bleiben. Das langsam drehende, hitzebeständige Rührwerk verhindert dabei, dass sich Bindemittel und Gesteinskörnung (Bitumen, Sand, Splitt, Steinmehl) entmischen oder am Kessel anbacken – die Voraussetzung für eine ebene, dichte Fläche. Das passende Material finden Sie unter Gussasphalt.
Die Größe richtet sich nach Fläche, Anfahrtsweg und Kolonnenstärke. Kompakte Kocher (rund 50–100 l) wie der Aufbereitungskocher 100 l eignen sich für kleine Sanierungen, Ausbesserungen und schwer zugängliche Stellen. Mittlere Geräte (rund 200 l) wie der Recycling-Kocher 200 l sind der Allrounder für laufende Reparaturen im kommunalen Tiefbau. Große Kocher (rund 500 l) wie der Recycling-Kocher 500 l sind für größere Flächen und Kolonnenbetrieb gedacht. Faustregel: lieber etwas mehr Volumen als zu wenig, denn ein leerer Kessel bedeutet Wartezeit für die ganze Kolonne.